Die Höntroper Kommunalpolitiker der UWG: Freie Bürger, Karl Heinz Sekowsky, Vorsitzender der Ratsfraktion, und Josef Winkler, Mitglied der Bezirksfraktion, suchen den direkten Weg zu den Bürgern*innen in Höntrop und laden zu einem ungezwungenen Bank-Gespräch ein. Treffpunkt ist am Montag, 2. September, 16 bis 17 Uhr, an der von UWG: Freie Bürger gespendeten Sitzbank Ecke Wattenscheider Hellweg-Höntroper Straße vor dem Gänsereiter-Denkmal. „Es ist uns wichtig, von den Bürgerinnen und Bürgern zu hören, welche Anliegen sie auf dem Herzen haben, wo der Schuh drückt“, sagt Winkler. Und Sekowsky fügt hinzu: „Ganz gleich, ob sie uns loben oder kritisieren wollen, für Anregungen aller Art haben wir ein offenes Ohr. Wir wollen wissen, was die Menschen in Höntrop denken und was sie bewegt.“

Alles klar in #Stiepel? Claudia Bolesta (Foto) von der UWG: Freie Bürger, Ansprechpartnerin für die Menschen in Brenschede und Stiepel in #Bochum, sowie weitere Mandatsträger der Unabhängigen Wähler-Gemeinschaft freuen sich auf den Austausch vor Ort. „Wir agieren stets auf Augenhöhe mit den Bürger*innen in unserer Stadt, packen an und schätzen gemeinsames Handeln gemäß unserem Motto ‚Klarheit – Wahrheit – Offenheit‘, so Bolesta, die am Freitag, 30. August, 10 bis 12 Uhr nach Stiepel zur Marktsprechstunde einlädt. Standort: Rewe Offergeld an der Kemnader Straße 304.

Am Freitag, 23. August, stehen neben Ratsmitglied Jens Lücking auch weitere Mandatsträger der Unabhängigen Wählergemeinschaft UWG: Freie Bürger aus Rat und Bezirk den Bürger*innen zum Gespräch zur Verfügung. „Bürgerorientierte Politik wird erst durch den Austausch mit den Menschen möglich“, sagt Lücking. „Wir sind deshalb sehr an Meinungen interessiert und auch daran, welche Anregungen die Menschen haben, was Sie befürworten, kritisieren oder auch ablehnen.“ Die Marktsprechstunde findet statt von 16 bis 18 Uhr auf dem Springerplatz im Rahmen des Moltkemarktes.

Die UWG: Freie Bürger hat im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität angeregt, in der Straße An den Lothen in Langendreer Längsparkplätze in Schrägparkplätze umzuwandeln.

„Vorteile wären ein besseres Ein- und Aussteigen, einfacheres Parken, die Erhöhung der Parkplatzkapazitäten und eine Verkehrsberuhigung durch die Verengung der Fahrbahn“, sagt Ulli Engelbrecht, Ansprechpartner der UWG: Freie Bürger in Langendreer. Die Verwaltung sagt in ihrer Beantwortung zu, die Anregung der Unabhängigen Wählergemeinschaft in den Prozess der Entwicklung eines Parkkonzeptes für den Bereich Alter Bahnhof einfließen zu lassen. Engelbrecht hofft auf eine „baldige Vorlage des Konzeptes, denn der Parkdruck in diesem Bereich ist enorm, hier muss die Verwaltung zeitnah Abhilfe schaffen.“

In der Stadt Bochum würden solche Umwandlungen verstärkt zur Verkehrsberuhigung von Nebenstraßen genutzt und umgesetzt, so steht’s in der Antwort der Verwaltung, zum Beispiel im Bereich der Franziskusstraße zwischen Wasserstraße und Berswordtstraße. Zu dem Thema der Parkplatzsituation im Bereich der Alten Bahnhofstraße werde sich ein externes Büro Gedanken machen. Dabei solle die aktuelle Parkplatzsituation bewertet werden, um darauf aufbauend verschiedene Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Engelbrecht: „Wir behalten die Situation im Blick. Auch werden wir uns weiter intensiv um die Verbesserung der Parksituation im Stadtgebiet Langendreer zu bemühen.“

Vom 22. bis 27. Juli fand im Wattenscheider Lohrheidestadion die 10. Leichtathletik-EM der Gehörlosen statt – mit 165 Athleten aus 27 Nationen. Sie konkurrierten bei der Jubiläumsauflage in insgesamt 42 Einzelentscheidungen um die EM-Titel. Auf dem Wettkampfprogramm standen Lauf-, Sprung- und Wurfdisziplinen bis hin zum Sieben- und Zehnkampf.

„Bei den Laufwettbewerben gab’s zwar den üblichen Schuss zu hören, die Sportler richteten ihre Aufmerksamkeit beim Start aber auf ein visuelles Ampelsignal. Geklatscht wurde auch nicht, dafür haben wir die Hände hochgehalten und gewedelt“, sagt Wilfried Flöring, Ratsmitglied der UWG: Freie Bürger und Mitglied im Sportausschuss, der von den Leistungen der Athleten beeindruckt war.

Sehr offen und sehr detailreich ging’s dieser Tage zu bei der Veranstaltung auf dem Höntroper Rüsing-Hof an der Zollstraße zum Thema Ansiedlung der NRW- Landesreiterstaffel der Polizei. Insgesamt werden auf dem Rüsing-Hof bis zu 32 Pferde untergebracht, die von ca. 45 Beamten betreut werden.

Rund 300 interessierte Menschen nahmen die Gelegenheit wahr, sich über die unterschiedlichen Bereiche des komplexen Themas zu informieren. Die Vergabe, die Planungen, die Arbeit der Reiterstaffel und die baurechtliche Situation wurden von Vertretern der Polizei, der Bochumer Verwaltung und des Hofbetreibers nebst Architektin ausführlich dargestellt. Im Anschluss gab es eine angeregte Diskussion und eine Vorführung der NRW-Landesreiterstaffel, die spezielle Trainingssituationen (Verhalten der Pferde bei Pyrotechnik, lauten Böllern und Berührungen durch Fahnen) vorgestellten. Die Befürchtungen im Hinblick auf Ruhestörungen, der Nutzung des Wanderweges in den Südpark (der erhalten bleibt), der Fahrzeugbewegungen oder der Abschottung des Grundstückes mit hohen Zäunen konnten an diesem Abend schlüssig ausgeräumt werden.

Die große Zahl der Zuhörer*innen zeigte auch deutlich, dass Klarheit und Offenheit gewünscht und auch notwendig ist, um etwaigen Gerüchten entgegenzuwirken. Die UWG: Freie Bürger hofft darauf, dass auch alle zukünftigen Informationsveranstaltungen für Bürger*innen dieses hohe Qualitätsniveau erreichen. Besser noch: dass es zum Standard wird!

Als herausragendes Projekt innerhalb seiner Mitgliederschaft benennt der Verein „QuAZ e.V.“, der im März 2017 von der IHK Mittleres Ruhrgebiet gegründet wurde, das Sprach- und Qualifizierungszentrum für Zugewanderte in Bochum („quaz.ruhr“). „Die Impulse des Vereins für die Unterstützung von Maßnahmen werden an der Somborner Straße in hervorragender Weise umgesetzt“, sagt Karl Heinz Sekowsky, Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft UWG: Freie Bürger, der das Zentrum in der früheren Opel-Lehrwerkstatt kürzlich mit einer Ratsdelegation besuchte und sich über die Arbeit und Bildungsangebote informierte.

Hier finde sich alles unter einem Dach, erläutert Peter Lübbert, Sprecher von „quaz.ruhr“: Sprachliche und berufliche Qualifizierung gehöre dazu, ebenso Bewerbertraining und Gespräche über Intergrationsthemen. Das Zentrum beschäftige derzeit 40 Vollzeit-, Teilzeit- und Honorarkräfte. Man habe zudem erreicht, dass die Finanzierung des Zentrums, das im September 2017 seine Arbeit aufnahm, auch im dritten Jahr gesichert sein werde. Wegen des hohen Bedarfs an Sprachkursen hätten die Arbeitsagenturen und JobCenter als Hauptgeldgeber nochmals draufgesattelt. An einer halbjährigen Maßnahme können inzwischen 300 statt 250 Frauen und Männer zeitgleich teilnehmen.

Was sich allerdings seit dem Start von „quaz.ruhr“ verändert hat: Die Zahl der Flüchtlinge in der Einrichtung nehme ab, die Zahl der Zugewanderten steige. Und: Es wachse die Zahl der Analphabeten in den Maßnahmen. Deshalb wurden die individualisierten Sprachkurse nochmals intensiviert. „Das macht Sinn, denn vor allem der Erwerb der deutschen Sprache ist die wesentliche Voraussetzung, um eine berufliche Perspektive entwickeln zu können“, betont Sekowsky.

Die Landesreiterstaffel der NRW-Polizei favorisiert als neuen Standort den Rüsing-Hof in Wattenscheid. In der Einladung zur Vorstellung des Vorhabens am Montag, 29. Juli, 17.30 Uhr auf dem Gelände des Rüsing-Hofes (Zollstraße 164 in Höntrop), wird dieses als gesetzt dargestellt. Der Hof am Zeppelindamm, neben dem Südpark gelegen, würde um weitere Gebäude erweitert werden, so die bisherigen spärlichen Aussagen der Betreiber und vorgelegten Pläne.

Die Anwohner*innen und Nutzer*innen des Höntroper Südparks schauen jedoch mit Skepsis auf dieses Vorhaben. „Die wenigen Einzelheiten, die bisher bekannt wurden, zielen darauf ab, dass der bestehende Bebauungsplan Nr. 60 geändert werden müsste. Zusätzliche Gebäude werden auf dem Gelände entstehen“, sagt Hans-Josef Winkler von der UWG: Freie Bürger. Auch sei nicht klargestellt, so der Bezirksspolitiker, wie die Wegeführung für Wanderer und Spaziergänger erhalten bleiben. „Leider lässt die bisherige Informationspolitik zu wünschen übrig, sowohl Bürgerschaft als auch Kommunalpolitik wurden von offizieller Seite bislang nicht im Detail einbezogen. Die Tatsache, dass die Informationsveranstaltung in den Ferien stattfindet und dass sich interessierte Personen anmelden müssen, zeugt nicht gerade von Bürgerbeteiligung.“

Die Rats- und Bezirksfraktion der UWG: Freie Bürger bittet sowohl die zuständigen Behörden, aber auch die Hofbetreiber um Prüfung, wie die Reiterstaffel ohne zusätzliche Versiegelung der Fläche des Hofes für die Unterbringung der Reiterstaffel genutzt werden könnte. Desweiteren sollte sichergestellt sein, dass eine Beeinträchtigung zur Südpark Nutzung vermieden wird. Winkler: „Außerdem sollte den Bürger*innen nach den Sommerferien die Gelegenheit gegeben werden, im Rahmen einer Bürgerversammlung den Bebauungsplan Nr. 60 mit den gewünschten Änderungen zu diskutieren.“

Beim Nachbarschaftstreffen, zu dem die „Bochum Perspektive 2022“ kürzlich aufs ehemalige Opel-Gelände Markk 51‘7 geladen hatte, ging’s nicht nur darum, in entspannter Runde schmackhaftes Grillgut zu geniessen, es ging vor allem um den gegenseitigen Austausch. „Ich finde es gut, dass diese regelmäßigen Infostreffen von den Flächenentwicklern angeboten werden“, sagte Manfred Seidel von der Unabhängigen Wählergemeinschaft UWG: Freie Bürger. „Denn was hier auf dem Areal zur Zeit geschieht und noch geschehen wird, bringt auch die Stadtteile Laer und Altenbochum ganz nach vorn. Daher ist es vernünftig, dass die Bürger regelmäßig in die Prozesse mit eingebunden werden.“

Gewerbe- und Dienstleistung, Produktion und Logistik, Forschung und Entwicklung, universitäre Think-Tanks – das sind die vier Pfeiler, die das „Innovationsquartier mit hoher Aufenthaltsqualität“ tragen werden, so Michael Hey von der „Bochum Perspektive 2022“. „Die Menschen, die hier arbeiten werden und die Anwohner sollen sich wohlfühlen“, sagt er auch. Und das heißt: Die einstmals „verbotene Stadt“ wird sich zur Dannenbaum- und zur Wittener Straße hin öffnen. Dafür sorge eine moderne und ansprechende Architektur der Unternehmensgebäude, dafür sorge eine großzügige Grünflächengestaltung nebst Erholungsinseln, dafür sorgen auch Busse und Bahnen, die, so sei es geplant, ins Gelände hineingeführt werden. „Wenn es so positiv läuft, wie wir uns das vorstellen, werden hier später weit mehr als 6000 Arbeitsplätze geschaffen“, sagt Hey.

„Es ist beeindruckend, was in den wenigen Jahren seit Schließung des Opel-Werkes schon erreicht wurde“, sagt Seidel, der auch Mitglied im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität ist. Mit dem Motto „Wissen schafft Wirtschaft“, mit dem die „Bochum Perspektive 2022“ potentielle Firmen umwirbt, kann Seidel gut leben: „Einst war’s der Bergbau, der den Menschen Arbeit gab, dann der Autobau und nun sind es eben auch Branchen rund ums Wissen, die die 150-jährige Geschichte des Gewerbegebietes in Laer erfolgreich weiterschreiben werden.“ Oder wie es die Flächenentwickler sagen: „Exzellenz in dritter Generation.“

Weitere Infos: www.bochum2022.de

Zum diesjährigen Rolandsfest begrüßte die Stadt Nordhausen eine Delegation aus der Partnerstadt Bochum. Die Besuchergruppe, bestehend aus Vertretern der Stadt und des Stadtrates, wurde vom Bochumer Oberbürgermeister Thomas Eiskirch angeführt. „So ein Besuch ist immer auch eine gute Gelegenheit des Kennenlernens, aber auch um über vergangene und laufende Projekte zu diskutieren sowie neue Ideen einzubringen“, so der parteilose Oberbürgermeister Kai Buchmann in seiner Begrüßungsrede.

Jens Lücking, Ratsmitglied der UWG: Freie Bürger, gehörte mit zur Delegation: „Es war sehr schön in Nordhausen. Wir wurden sehr freundlich begrüßt, aufgenommen, umsorgt und verabschiedet. Die Menschen vor Ort sind denen aus dem Ruhrgebiet nicht unähnlich. Unsere Delegation hat gute Kontakte zum Bochumer Freundschaftsverein, zur Verwaltung und zu den Ratsfraktionen geknüpft.“

Unter dem Titel „Musik für alle!“ wird es im Oktober eine musikalische Ferienwoche für 40 Kinder aus Bochum und 40 Kinder aus Nordhausen im Alter von neun bis zwölf Jahren in der Rothleimmühle Nordhausen geben. Veranstalter ist die Rolf Zuckowskis Stiftung „Kinder brauchen Musik“ in Kooperation mit dem JugendSozialwerk Nordhausen e.V. und weiteren Partnern in Nordhausen und Bochum. Highlight der gemeinsamen Ferienwoche wird die Aufführung eines Musicals auf der Großen Bühne des Theaters Nordhausen am 20. Oktober sein. Knapp vier Wochen später wird es eine Aufführung im Prinz-Regent-Theater Bochum geben. Jens Lücking: „Mein Fazit: Die Städtepartnerschaft, die seit Juni 1990 besteht, funktioniert!“