50 Jahre und kein bisschen leise: „Die UWG hat Zukunft“ sagt Klaus-Peter Hülder, Gründungsmitglied und langjähriger Fraktions- und heute Ehrenvorsitzender, und meint damit, dass das Leitbild „Klarheit, Wahrheit, Offenheit“ der Unabhängigen Wählergemeinschaft nach wie vor Gültigkeit besitzt. „Im September 1969 haben wir uns als politische Bürgerinitiative gegründet, um die herrschenden Parteien in Wattenscheid zu drängen, über ihr undemokratisches Tun nachzudenken“, erinnert sich Hülder. „Fünf Jahre hatten wir uns dafür vorgenommen“, sagt er, denn „Politik fand damals in Hinterzimmern statt und schloß die Interessen der Bürger nicht mit ein“, erinnert sich Hülder.

Dass daraus fünf Jahrzehnte werden würden, sei keinem klar gewesen, sagt Hülder heute, der sich darüber gefreut hat, dass sich im Mai 2018 die UWG mit den Freien Bürgern aus Bochum zur UWG: Freie Bürger zusammengeschlossen hat und somit bei der kommenden Kommunalwahl 2020 im gesamten Bochumer Stadtgebiet gewählt werden kann. „Unsere alternativ angelegte Kommunalpolitik hat uns in den vielen Jahren im Schnitt 6000 Stimmen in Wattenscheid eingebracht“, sagt Hülder, „das zeigt ganz klar, dass die Wählergemeinschaft gebraucht wird. Viele Bochumer kennen uns, konnten uns aber bisher nicht wählen. Das wird im nächsten Jahr nun anders sein.“

Hans-Josef Winkler vom Vorstand der UWG: Freie Bürger: „Die Programme der beiden Wählergemeinschaften passten zusammen. Da lag es nahe, sich auf gleichberechtigter Basis zu vereinen. Außerdem macht es Spaß, politisch ideologiefrei arbeiten zu können, wenn man keine Rücksicht auf Vorgaben nehmen muss – es gibt über uns weder einen Kreis-, Landes- oder Bundesverband. Wir sind völlig frei in unseren Entscheidungen und sind nur den Bürger*innen im Bochumer Stadtgebiet verpflichtet.“

Tim Pohlmann, ebenfalls Vorstandsmitglied, freut sich bereits auf des Familienfest auf dem Alten Markt am Samstag, 28. September. „Um 11 Uhr geht’s los. Es gibt Essen und Getränke zu fairen Preisen. Für die Kinder steht eine Hüpfburg und ein Glücksrad bereit. Außerdem haben wir eine Bühne zur Verfügung, auf der wir Talkrunden anbieten.“

Zum Geburtstag ist auch eine Sonderausgabe des „WAT Echo“ erschienen:
https://www.uwg-freie-buerger.de/service/watecho

„Grundsätzlich haben wir nichts gegen Radfahrwege, aber nicht um jeden Preis. Eine ungerechtfertigte Bevorzugung von einzelnen Verkehrsarten zu Lasten anderer ist mit uns nicht zu machen“, sagte Hans-Josef Winkler von der UWG: Freie Bürger in der Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid.

Die geplante Baumaßnahme, mehrheitlich beschlossen, die noch in diesem Jahr angegangen wird, beginnt an der Kreuzung Propst-Hellmich-Promenade/Berliner Straße. Die Zweispurigkeit in beiden Fahrtrichtungen wird aufgehoben, die jeweils rechte Fahrspur wird für den Radverkehr als Radfahrstreifen mit einer Breite von 1,85 m genutzt.

„Wir bezweifeln den Sinn und fragen uns, ob das Verkehrsaufkommen an Radfahrern tatsächlich so erheblich ist, das der Einschnitt in eine Hauptverkehrsstraße diese gravierende Maßnahme gerechtfertigt“, so Winkler weiter und verweist u.a. auf den Werner Hellweg in Bochum-Laer, der trotz des seinerzeit großzügigen Umbaus von Radfahrern sehr selten genutzt würde.

Winkler: „Wir werden nach dem Umbau die Entwicklung der Verkehrsströme auf der Berliner Straße auf jeden Fall im Auge behalten, um rechtzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.“

In der Sitzung der Wattenscheider Bezirksvertretung am 10. September 2019 hat Klaus-Peter Hülder (76) in einer persönlichen Erklärung bekanntgegeben, dass er den Vorsitz in der UWG: Freie Bürger-Bezirksfraktion „aus freien Stücken“ zum 30. September niederlegt. Hülder ist seit 1978 Mitglied der Bezirksvertretung und war und war seitdem Fraktionsvorsitzender. Hülder gehört zu den ältesten Mandatsträger in Bochum. Aus diesem Grund hatte Hülder bereits 2014 auf eine erneute Kandidatur zum Rat verzichtet. 2018 gab er nach 44 Jahren auch den Vorsitz in der damaligen UWG: Wattenscheid auf.

Nachfolger von Klaus-Peter Hülder wird ab 1. Oktober Hans-Josef Winkler. „Winkler gehört seit 2015 der Bezirksvertretung an und hat sich bekanntermaßen einen Namen als bürgernaher und engagierter Mandatsträger gemacht. Winkler ist im Übrigen auch mit großem Einsatz bemüht, für Wattenscheid und Bochum mit der UWG: Freie Bürger eine Wählergemeinschaft zu erhalten, die auch künftig parteifern und problemnah eine alternativ angelegte Kommunalpolitik gestalten will“, so Hülder, der sein Mandat in der Bezirksvertretung bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode beibehalten wird.

Am Freitag, 13. September, steht Ulli Engelbrecht, Ansprechpartner für die Menschen in Langendreer, nebst weiteren Mandatsträgern der Unabhängigen Wählergemeinschaft UWG: Freie Bürger zum Gespräch zur Verfügung. „Bürgerorientierte Politik ist nur möglich, wenn es den gemeinsamen Austausch gibt“, sagt Engelbrecht. „Wir sind daher an Meinungen interessiert und auch daran, welche Anregungen die Menschen haben, was Sie befürworten, kritisieren oder auch ablehnen.“ Die Sprechstunde findet statt von 10 bis 12 Uhr auf dem Marktplatz an der Hauptstraße.

Die Höntroper Kommunalpolitiker der UWG: Freie Bürger, Karl Heinz Sekowsky, Vorsitzender der Ratsfraktion, und Josef Winkler, Mitglied der Bezirksfraktion, suchen den direkten Weg zu den Bürgern*innen in Höntrop und laden zu einem ungezwungenen Bank-Gespräch ein. Treffpunkt ist am Montag, 2. September, 16 bis 17 Uhr, an der von UWG: Freie Bürger gespendeten Sitzbank Ecke Wattenscheider Hellweg-Höntroper Straße vor dem Gänsereiter-Denkmal. „Es ist uns wichtig, von den Bürgerinnen und Bürgern zu hören, welche Anliegen sie auf dem Herzen haben, wo der Schuh drückt“, sagt Winkler. Und Sekowsky fügt hinzu: „Ganz gleich, ob sie uns loben oder kritisieren wollen, für Anregungen aller Art haben wir ein offenes Ohr. Wir wollen wissen, was die Menschen in Höntrop denken und was sie bewegt.“

Alles klar in #Stiepel? Claudia Bolesta (Foto) von der UWG: Freie Bürger, Ansprechpartnerin für die Menschen in Brenschede und Stiepel in #Bochum, sowie weitere Mandatsträger der Unabhängigen Wähler-Gemeinschaft freuen sich auf den Austausch vor Ort. „Wir agieren stets auf Augenhöhe mit den Bürger*innen in unserer Stadt, packen an und schätzen gemeinsames Handeln gemäß unserem Motto ‚Klarheit – Wahrheit – Offenheit‘, so Bolesta, die am Freitag, 30. August, 10 bis 12 Uhr nach Stiepel zur Marktsprechstunde einlädt. Standort: Rewe Offergeld an der Kemnader Straße 304.

Am Freitag, 23. August, stehen neben Ratsmitglied Jens Lücking auch weitere Mandatsträger der Unabhängigen Wählergemeinschaft UWG: Freie Bürger aus Rat und Bezirk den Bürger*innen zum Gespräch zur Verfügung. „Bürgerorientierte Politik wird erst durch den Austausch mit den Menschen möglich“, sagt Lücking. „Wir sind deshalb sehr an Meinungen interessiert und auch daran, welche Anregungen die Menschen haben, was Sie befürworten, kritisieren oder auch ablehnen.“ Die Marktsprechstunde findet statt von 16 bis 18 Uhr auf dem Springerplatz im Rahmen des Moltkemarktes.

Die UWG: Freie Bürger hat im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität angeregt, in der Straße An den Lothen in Langendreer Längsparkplätze in Schrägparkplätze umzuwandeln.

„Vorteile wären ein besseres Ein- und Aussteigen, einfacheres Parken, die Erhöhung der Parkplatzkapazitäten und eine Verkehrsberuhigung durch die Verengung der Fahrbahn“, sagt Ulli Engelbrecht, Ansprechpartner der UWG: Freie Bürger in Langendreer. Die Verwaltung sagt in ihrer Beantwortung zu, die Anregung der Unabhängigen Wählergemeinschaft in den Prozess der Entwicklung eines Parkkonzeptes für den Bereich Alter Bahnhof einfließen zu lassen. Engelbrecht hofft auf eine „baldige Vorlage des Konzeptes, denn der Parkdruck in diesem Bereich ist enorm, hier muss die Verwaltung zeitnah Abhilfe schaffen.“

In der Stadt Bochum würden solche Umwandlungen verstärkt zur Verkehrsberuhigung von Nebenstraßen genutzt und umgesetzt, so steht’s in der Antwort der Verwaltung, zum Beispiel im Bereich der Franziskusstraße zwischen Wasserstraße und Berswordtstraße. Zu dem Thema der Parkplatzsituation im Bereich der Alten Bahnhofstraße werde sich ein externes Büro Gedanken machen. Dabei solle die aktuelle Parkplatzsituation bewertet werden, um darauf aufbauend verschiedene Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Engelbrecht: „Wir behalten die Situation im Blick. Auch werden wir uns weiter intensiv um die Verbesserung der Parksituation im Stadtgebiet Langendreer zu bemühen.“

Was passiert denn nun eigentlich auf dem ehemaligen „Zwischenfall“-Gelände am „Alten Bahnhof“ in Langendreer? Sollten da nicht schon längst Studentenwohnungen und ein Netto-Markt gebaut werden?

„Wir werden des Öfteren auf die Grundstückssituation an der Alten Bahnhofstraße/Ümminger Straße angesprochen“, sagt Ulli Engelbrecht von der UWG: Freie Bürger, allerdings könne man im Moment nichts Konkretes sagen. Im Planungsausschuss, der im Mai stattfand, gab’s dazu einen Anfrage an die Verwaltung. Antwort des zuständigen Leiters des Bauordungsamtes: Bis jetzt liege noch immer kein Bauantrag vor. Er werde allerdings Kontakt mit dem zuständigen Architekten aufnehmen und auf die Beseitigung des Mülls auf dem Grundstück hinwirken. Weiterhin solle die Ordnungs- und Gesundheitsverwaltung auf das „Rattenproblem“ aufmerksam gemacht werden. Engelbrecht, der dieser Tage vor Ort war, sagt dazu: „Es müsste aber sicherlich öfters nachgeschaut werden, denn im Moment liegt eine starke Vermüllung des Geländes vor.“

2011 brannte die Kult-Disco „Zwischenfall“ aus, die seit 1984 in den Räumen der ehemaligen Rockdiskothek „Appel“ angesiedelt war. Als Beginn für den Neubau war ursprünglich das Frühjahr 2017 anvisiert worden.

„Schon lange gibt es eine angespannte Verkehrssituation im Bereich In der Hönnebecke, Höntrop Bahnhof, Ärztehaus, Vincenzstraße. Eine  Erweiterung des vorhandenen Parkplatzes wäre eine Möglichkeit, auch wenn sie nicht die generelle Verkehrsproblematik löst“, hat Hans-Josef Winkler, Bezirksvertreter der UWG: Freie Bürger, festgestellt.

Als bekannt wurde, dass die Pfarrei St. Gertrud beschlossen hat, das Jugendheim an der Vincenzstraße bis zum Jahre 2020 aufzugeben, „ergaben sich für uns neue Lösungsszenarien, die wir als Vorschläge im Rahmen einer Anfrage in die Bezirksvertretung Wattenscheid eingebracht haben“, so Winkler. Unter anderem führte die UWG: Freie Bürger aus, das die Stadt Bochum von der Katholischen Kirche einen Teil des Grundstücks erwirbt, auf dem sich das Jugendheim befindet, einschließlich des aufstehenden Gebäudes. Der Bolz-, Spiel- und Grillplatz und das Freizeithaus In der Hönnebecke könne so auf das Grundstück an der Vincenzstraße verlegt werden, um das dann frei werdende Gelände um den bestehenden Parkplatz erweitern zu können.

„Die Antwort der Verwaltung hat uns nun gefreut“, sagt Winkler, „denn der bestehende P+R-Parkplatz wird auf der Fläche des städtischen Freizeithauses erweitert. Zu diesem Zweck wird dieses Gebäude abgerissen und das städtische Freizeithaus auf die Flächen der katholischen Kirche an der Vincenzstraße verlagert. Entsprechende Gespräche finden derzeit zwischen Stadt und Kirche statt.

Und er zitiert aus der Antwort der Verwaltung: „Aus Sicht der Verwaltung wird eher ein Abriss und Neubau favorisiert. Die Vertreter*innen der Kirchengemeinde St. Gertrud konnten sich ebenfalls mit der Variante anfreunden. Welcher dieser Varianten dabei am wirtschaftlichsten ist, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht abschließend geprüft. Sowohl in den Gremien der Kirchengemeinde als auch in den beteiligten Ämtern der Verwaltung sind interne Klärungsprozesse bereits angestoßen. Wenn hierfür die zentralen Fragen der Machbarkeit und der Finanzierung geklärt sind, wird die Bezirksvertretung darüber informiert.“

Hans-Josef Winkler weiter: „Zur verkehrlichen Situation sowohl im Bereich der Hönnebecke/Vincenzstraße als auch Hönnebecke/Höntroper Straße gibt es, nach der Ummarkierung der Stellpätze von Senkrechtstellplätzen in Längsparker im letzten Jahr, derzeit keine neuen Lösungsansätze. Sobald geklärt ist, wie es mit dem P+R Parkplatz und dem Jugendfreizeithaus weitergeht, werden auch die verkehrlichen Fragen neu betrachtet.“