Immer wieder beschweren sich Bürger*innen über die überquellenden Abfallbehälter im öffentlichen Raum, insbesondere in den Parks. Auch sei zu beobachten, dass einige Hundebesitzer*innen den Hundekot zwar in Plastiktüten aufsammeln, dann aber nicht in dem nächsten Abfallkorb entsorgen, sondern an den Straßenrand oder in die Grünanlagen werfen. Wie lange diese Beutel benötigen bis sie verrotten, sei hinlänglich bekannt. Der Mangel an Mülleimer in nächster Nähe verstärke diesen Effekt sicherlich noch.

„Hier sollte dringend Abhilfe geschaffen werden, um die Lebens- und Aufenthaltsqualität in den Ortsteilen zu verbessern. Aus eigener Beobachtung weiß ich, dass der nächste Abfallbehälter oft einige Minuten Fußweg entfernt zu finden ist“, sagt Hans-Josef Winkler von der UWG: Freie Bürger, der für die Ratsfraktion als sachkundiger Bürger Mitglied im Umwelt-Ausschuss ist.

Vor diesem Hintergrund hat Winkler einen Fragenkatalog für die Verwaltung erstellt, den er in der kommenden Sitzung des Ausschusses einbringen wird: Wer ist für die ordnungsgemäße Leerung je nach Standort zuständig? In welchen Intervallen werden die öffentlichen Mülleimer geleert? Nach welchen Kriterien werden die Abfallbehälter im Stadtgebiet aufgestellt? Wann werden die Behälter in den Außenbezirken, analog der Behälter um das Rathaus herum, mit Aufklebern versehen, um mehr Aufmerksamkeit zu erlangen? Warum wurde bei den Aufklebern keine Mehrsprachigkeit angewandt?