Sehr offen und sehr detailreich ging’s dieser Tage zu bei der Veranstaltung auf dem Höntroper Rüsing-Hof an der Zollstraße zum Thema Ansiedlung der NRW- Landesreiterstaffel der Polizei. Insgesamt werden auf dem Rüsing-Hof bis zu 32 Pferde untergebracht, die von ca. 45 Beamten betreut werden.

Rund 300 interessierte Menschen nahmen die Gelegenheit wahr, sich über die unterschiedlichen Bereiche des komplexen Themas zu informieren. Die Vergabe, die Planungen, die Arbeit der Reiterstaffel und die baurechtliche Situation wurden von Vertretern der Polizei, der Bochumer Verwaltung und des Hofbetreibers nebst Architektin ausführlich dargestellt. Im Anschluss gab es eine angeregte Diskussion und eine Vorführung der NRW-Landesreiterstaffel, die spezielle Trainingssituationen (Verhalten der Pferde bei Pyrotechnik, lauten Böllern und Berührungen durch Fahnen) vorgestellten. Die Befürchtungen im Hinblick auf Ruhestörungen, der Nutzung des Wanderweges in den Südpark (der erhalten bleibt), der Fahrzeugbewegungen oder der Abschottung des Grundstückes mit hohen Zäunen konnten an diesem Abend schlüssig ausgeräumt werden.

Die große Zahl der Zuhörer*innen zeigte auch deutlich, dass Klarheit und Offenheit gewünscht und auch notwendig ist, um etwaigen Gerüchten entgegenzuwirken. Die UWG: Freie Bürger hofft darauf, dass auch alle zukünftigen Informationsveranstaltungen für Bürger*innen dieses hohe Qualitätsniveau erreichen. Besser noch: dass es zum Standard wird!