Beim Nachbarschaftstreffen, zu dem die „Bochum Perspektive 2022“ kürzlich aufs ehemalige Opel-Gelände Markk 51‘7 geladen hatte, ging’s nicht nur darum, in entspannter Runde schmackhaftes Grillgut zu geniessen, es ging vor allem um den gegenseitigen Austausch. „Ich finde es gut, dass diese regelmäßigen Infostreffen von den Flächenentwicklern angeboten werden“, sagte Manfred Seidel von der Unabhängigen Wählergemeinschaft UWG: Freie Bürger. „Denn was hier auf dem Areal zur Zeit geschieht und noch geschehen wird, bringt auch die Stadtteile Laer und Altenbochum ganz nach vorn. Daher ist es vernünftig, dass die Bürger regelmäßig in die Prozesse mit eingebunden werden.“

Gewerbe- und Dienstleistung, Produktion und Logistik, Forschung und Entwicklung, universitäre Think-Tanks – das sind die vier Pfeiler, die das „Innovationsquartier mit hoher Aufenthaltsqualität“ tragen werden, so Michael Hey von der „Bochum Perspektive 2022“. „Die Menschen, die hier arbeiten werden und die Anwohner sollen sich wohlfühlen“, sagt er auch. Und das heißt: Die einstmals „verbotene Stadt“ wird sich zur Dannenbaum- und zur Wittener Straße hin öffnen. Dafür sorge eine moderne und ansprechende Architektur der Unternehmensgebäude, dafür sorge eine großzügige Grünflächengestaltung nebst Erholungsinseln, dafür sorgen auch Busse und Bahnen, die, so sei es geplant, ins Gelände hineingeführt werden. „Wenn es so positiv läuft, wie wir uns das vorstellen, werden hier später weit mehr als 6000 Arbeitsplätze geschaffen“, sagt Hey.

„Es ist beeindruckend, was in den wenigen Jahren seit Schließung des Opel-Werkes schon erreicht wurde“, sagt Seidel, der auch Mitglied im Ausschuss für Infrastruktur und Mobilität ist. Mit dem Motto „Wissen schafft Wirtschaft“, mit dem die „Bochum Perspektive 2022“ potentielle Firmen umwirbt, kann Seidel gut leben: „Einst war’s der Bergbau, der den Menschen Arbeit gab, dann der Autobau und nun sind es eben auch Branchen rund ums Wissen, die die 150-jährige Geschichte des Gewerbegebietes in Laer erfolgreich weiterschreiben werden.“ Oder wie es die Flächenentwickler sagen: „Exzellenz in dritter Generation.“

Weitere Infos: www.bochum2022.de